MARKT- & WETTBEWERBSANALYSE

Internationale Markt- & Wettbewerbsanalyse

Wissen, welcher Auslandsmarkt sich lohnt – bevor das Budget fließt.
Die Ausgangslage

Marktentscheidungen fallen oft ohne Blick auf den digitalen Markt

Welche Auslandsmärkte als nächstes angegangen werden, entscheidet sich in vielen B2B-Unternehmen anhand von Exportstatistiken, Messekontakten und Empfehlungen aus dem Vertrieb. Das sind belastbare Signale – aber sie beantworten nicht die Frage, ob dort digitale Nachfrage existiert und wer sie bereits bedient.

Genau das lässt sich messen, bevor Budget fließt. Suchnachfrage, Wettbewerbssichtbarkeit und Preisniveau in einem Zielmarkt sind heute in wenigen Wochen erhebbar – deutlich schneller und günstiger als klassische Marktforschung und mit unmittelbar umsetzbarem Ergebnis.

Suchnachfrage als Frühindikator

Wonach in einem Land gesucht wird, zeigt Bedarf, bevor er im Auftragseingang sichtbar wird. Für erklärungsbedürftige Produkte ist das oft das erste belastbare Signal überhaupt.

Der Wettbewerb ist je Land ein anderer

Wer digital sichtbar ist, deckt sich selten mit der Wettbewerberliste aus dem Vertrieb. Lokale Anbieter, die auf keiner Messe auftauchen, besetzen den digitalen Raum oft bereits vollständig.

Aufwand wird kalkulierbar

Preisniveau, Wettbewerbsdichte und der jeweilige Suchmaschinentyp lassen sich vorab bestimmen. Daraus wird aus einer Bauchentscheidung eine Budgetplanung mit belastbarem Rahmen.

Worauf die Analyse antwortet

Drei Fragen, die vor jedem Markteintritt beantwortet sein sollten

Gibt es Nachfrage? Wird in diesem Markt aktiv nach Ihrer Produktkategorie gesucht – und in welcher Sprache, mit welchen Begriffen und in welcher Größenordnung? Bei Nischenprodukten ist die Antwort manchmal ernüchternd, aber sie erspart eine teure Fehlinvestition.

Wer bedient sie bereits? Welche Anbieter sind sichtbar, wie stark sind sie aufgestellt, und gibt es Lücken? Häufig zeigt sich, dass internationale Wettbewerber einen Markt gar nicht bearbeiten und das Feld lokalen Anbietern überlassen.

Was kostet der Einstieg? Welcher Suchmaschinentyp liegt vor, welches Preisniveau herrscht, welche technischen oder rechtlichen Voraussetzungen bestehen? Das entscheidet, ob ein Markt mit überschaubarem Aufwand erschließbar ist oder eine mehrjährige Entscheidung verlangt.

Erst aus diesen drei Antworten zusammen wird eine Priorisierung, die im Management Bestand hat.

Die Bausteine

Was wir konkret untersuchen

Wir stellen den Umfang nach Ihrer Fragestellung zusammen. Diese Bausteine bilden den Kern.

Suchnachfrage je Markt

Erhebung des tatsächlichen Suchvolumens in der Landessprache – einschließlich der Begriffe, die Ihre Zielgruppe verwendet und die sich oft deutlich von Ihrer internen Produktbezeichnung unterscheiden.

Sichtbarkeit des Wettbewerbs

Wer rankt, wer wirbt, mit welchen Themen und in welchem Umfang? Wir erfassen sowohl Ihre bekannten Wettbewerber als auch die lokalen Anbieter, die im Vertrieb bisher nicht auf dem Schirm sind.

Kanal- und Plattformlandschaft

Welche Suchmaschine, welche Fachplattformen, welche Netzwerke zählen im Zielmarkt? In Japan sind es andere als in Korea, und in beiden andere als in Deutschland.

Preis- und Aufwandsniveau

Vergleich der Klickpreise und der Wettbewerbsintensität je Markt. Daraus leiten wir ab, mit welchem Budget ein belastbarer Test möglich ist und ab wann Skalierung sinnvoll wird.

Inhalte und Botschaften

Womit argumentieren die sichtbaren Anbieter, welche Fragen beantworten sie, welche nicht? Diese Lücken sind häufig der schnellste Weg zu eigener Sichtbarkeit.

Handlungsempfehlung

Kein Datenkonvolut, sondern eine Priorisierung: Welche Märkte zuerst, mit welchem Kanal, welchem Budget und welchem Zeithorizont. Aufbereitet als Entscheidungsvorlage für Ihre Geschäftsführung.

Warum das im B2B zählt

Relevanz für B2B-Unternehmen

Im B2B sind Marktentscheidungen teuer und langlebig. Wer eine Vertriebsstruktur aufbaut, Personal einstellt und Messeauftritte plant, bindet sich für Jahre. Eine digitale Marktanalyse kostet einen Bruchteil davon und beantwortet vorher, ob die Nachfrage überhaupt existiert.

Der zweite Nutzen liegt intern: Digitale Daten sind konkret und überprüfbar. Eine Marktempfehlung, die mit Suchvolumen, Wettbewerbssichtbarkeit und Preisniveau je Land unterlegt ist, lässt sich in der Geschäftsführung anders vertreten als eine, die auf Erfahrungswerten beruht.

Typische Anlässe

  • Auswahl der nächsten Zielmärkte für den Export
  • Überprüfung, ob ein bestehender Markt ausgeschöpft ist
  • Bewertung eines Marktes vor Aufbau einer Vertriebsstruktur
  • Einordnung neuer Wettbewerber im Auslandsgeschäft
  • Budgetverteilung über mehrere Ländermärkte hinweg
  • Vorbereitung von Förderanträgen zur Internationalisierung
Realistisch betrachtet

Was eine digitale Analyse nicht beantwortet

Digitale Daten zeigen Nachfrage und Sichtbarkeit – nicht aber, ob Ihre Preise im Zielmarkt tragfähig sind, ob Sie einen Vertriebspartner finden, wie Zölle und Zulassungen wirken oder wie belastbar Ihre Lieferkette dorthin ist. Diese Fragen bleiben Aufgabe Ihrer Marktbearbeitung.

Auch bei sehr spezialisierten Investitionsgütern stößt die Methode an Grenzen: Wo nur eine Handvoll Unternehmen weltweit als Kunde in Frage kommt, ist Suchvolumen kein sinnvoller Indikator. Dann verlagert sich die Analyse auf Wettbewerbssichtbarkeit und Plattformlandschaft. Wir sagen Ihnen vorab, welcher Fall bei Ihnen vorliegt, statt eine Zahl zu liefern, die nichts aussagt.

Mehr zur International Marketing Strategie

Von der Planung bis zur Umsetzung

Unser Vorgehen

Wir arbeiten in vier Schritten – mit klaren Zwischenzielen, damit Sie den Fortschritt jederzeit beurteilen können.

1

Rahmen klären

Wir legen gemeinsam fest, welche Märkte, Produktgruppen und Fragen die Analyse abdecken soll.

  • Zielmärkte und Produktbereiche
  • Bekannte Wettbewerber
  • Interne Annahmen und Erwartungen
  • Format des Ergebnisses
2

Erhebung

Wir erheben Nachfrage, Sichtbarkeit und Preisniveau je Markt – in der jeweiligen Landessprache.

  • Keyword-Recherche durch Muttersprachler
  • Wettbewerbs- und Sichtbarkeitsdaten
  • Kanal- und Plattformerhebung
  • Einordnung des Suchmaschinentyps
3

Auswertung

Wir verdichten die Daten zu einem Vergleich der Märkte und arbeiten Chancen und Hürden heraus.

  • Marktvergleich nach Nachfrage und Dichte
  • Identifikation von Lücken
  • Aufwands- und Budgetschätzung
  • Bewertung der Hürden je Markt
4

Empfehlung

Sie erhalten eine priorisierte Empfehlung mit konkreten nächsten Schritten – nicht nur einen Datensatz.

  • Priorisierung der Zielmärkte
  • Kanalempfehlung je Markt
  • Budgetrahmen und Zeitplan
  • Präsentation für Ihre Entscheider
Zufriedene Kunden sind die beste Referenz

Was Kunden über uns sagen

„item has been working very successfully with eviom for years. Our focus is on international brand awareness and lead generation. We are currently using Google Ads in some countries in Asia. We have also just start to boost our traffics in China via Baidu and WeChat.“

Jingjing Yang, Online Marketing Managerin, item
Titelbild des eviom Whitepapers zur internationalen Leadgenerierung
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Whitepaper: Internationale Leadgenerierung

Wie kommen aus Sichtbarkeit in einem fremden Markt tatsächlich qualifizierte Anfragen? Unser Whitepaper zeigt, wie Sie internationale Kanäle mit Ihrem Lead-Management verbinden – von der ersten Recherche des Interessenten bis zur Übergabe an den Vertrieb.

Häufige Fragen

Markt- und Wettbewerbsanalyse im internationalen B2B

Wie lange dauert eine Analyse?
Für einen begrenzten Umfang mit wenigen Märkten und einer klar umrissenen Produktgruppe rechnen wir mit einigen Wochen. Umfangreichere Untersuchungen über viele Länder und Produktbereiche dauern entsprechend länger, vor allem weil die Recherche in jeder Sprache gesondert erfolgt. Den Rahmen legen wir vorab gemeinsam fest.
Was unterscheidet das von klassischer Marktforschung?
Der Ansatz. Klassische Marktforschung fragt Menschen, was sie tun würden; wir messen, was sie tatsächlich suchen und welche Anbieter sie dabei finden. Das ist schneller und günstiger, hat aber auch klare Grenzen – Fragen zu Preisbereitschaft, Vertriebswegen oder Regulierung beantwortet es nicht. Beides ergänzt sich, wenn die Entscheidung groß genug ist.
Funktioniert das auch bei sehr spezialisierten Produkten?
Mit angepasstem Vorgehen. Wo nur wenige Unternehmen weltweit als Kunde in Frage kommen, ist Suchvolumen kein aussagekräftiger Indikator. In diesen Fällen verschiebt sich der Schwerpunkt auf die Sichtbarkeit des Wettbewerbs und die Frage, über welche Fachplattformen und Netzwerke die Zielgruppe erreichbar ist. Wir sagen Ihnen im Vorgespräch, welcher Fall vorliegt.
Wie kommen Sie an Daten aus Märkten wie China oder Korea?
Über die dort maßgeblichen Systeme statt über die westlichen Standardwerkzeuge, die für diese Märkte wenig aussagekräftig sind. Dazu kommt die Recherche durch Muttersprachler – gerade bei technischen Begriffen weichen die tatsächlich verwendeten Suchbegriffe oft erheblich von einer Übersetzung ab. eviom arbeitet dafür mit eigenen Standorten und Experten in den Zielmärkten.
Bekommen wir Rohdaten oder eine Empfehlung?
Beides, mit Schwerpunkt auf der Empfehlung. Sie erhalten eine priorisierte Einschätzung mit Kanalempfehlung, Budgetrahmen und Zeitplan je Markt, aufbereitet als Entscheidungsvorlage. Die zugrunde liegenden Daten liefern wir mit, damit Ihre Fachabteilung nachvollziehen und weiterarbeiten kann.
Können wir die Analyse auf einen einzelnen Markt begrenzen?
Ja, das ist sogar ein häufiger Fall – etwa wenn intern bereits eine Vorentscheidung für einen Markt gefallen ist und es um die Frage geht, wie der Einstieg aussehen sollte. Der Vergleich mehrerer Märkte lohnt sich vor allem dann, wenn die Auswahl selbst noch offen ist.
Was passiert nach der Analyse?
Das entscheiden Sie. Die Analyse ist als eigenständige Leistung angelegt und verpflichtet zu nichts. Wenn Sie die Empfehlung umsetzen möchten, können wir die Maßnahmen übernehmen – wenn Sie das intern oder mit einem anderen Partner tun, ist das Ergebnis so aufbereitet, dass damit gearbeitet werden kann.
Wir sind gerne für Sie da

Ihr Ansprechpartner bei eviom

Sie stehen vor der Frage, welche Auslandsmärkte als nächstes an der Reihe sind – oder ob ein bestehender Markt mehr hergibt? Sprechen Sie uns an, wir schauen uns Ihre Ausgangslage gemeinsam an.

Nils Horstmann, Geschäftsführer der eviom GmbH

Nils Horstmann

Geschäftsführer

Telefon: +49 89 / 99 82 71 8 00 E-Mail: nh@eviom.com