Warum Xing und LinkedIn wichtiger Bestandteil des B2B-Marketings sind

Xing und LinkedIn sind beides soziale Netzwerke, die dazu dienen berufliche Kontakte zu pflegen. Xing ist ein deutschsprachiges Netzwerk, wohingegen LinkedIn eine international ausgerichtete Plattform bietet. Obwohl Xing mehrere Sprachen unter anderem Chinesisch anbietet, kommen ca. 91% der Seitenaufrufe aus der DACH-Region. Die Plattform LinkedIn kommt ursprünglich aus den USA, jedoch wird sie mittlerweile auch verstärkt in Asien und Europa genutzt. Aus der Grafik unterhalb wird deutlich, dass der Großteil der LinkedIn-Mitglieder aus den USA, Indien, China, Brasilien und dem vereinigten Königreich stammen.

660 Millionen LinkedIn-Mitglieder in 200 Ländern und Regionen weltweit

Quelle: LinkedIn

Xing hat mit rund 16,4 Millionen Mitgliedern nur knapp 2,48 % der Mitglieder des Konkurrenten LinkedIn. Das heißt aber nicht, dass Xing proportional irrelevanter ist. Es ist wichtig, die Zielgruppe und Unternehmensziele genau zu definieren und basierend darauf zu entscheiden, welche Plattform sinnvoller für Ihr Unternehmen ist. Denn wie man aus der Grafik unten entnehmen kann, hat Xing in der DACH-Region einen kleinen Vorsprung gegenüber LinkedIn mit ca. 2 Mio. mehr Nutzern.

16 Millionen Xing-Mitglieder in der DACH Region

Quelle: Xing

Viele B2B-Unternehmen treffen die falsche Annahme, dass soziale Plattformen lediglich für Unternehmen aus der B2C-Branche interessant sind. Das mag für Plattformen wie Instagram oder Pinterest in den meisten Fällen stimmen, jedoch sind LinkedIn und Xing Netzwerke, die dafür ausgerichtet sind berufliche Kontakte zu pflegen und wortwörtlich zu „networken“. Durch die zunehmende Digitalisierung haben sich die Ansprüche der B2B Kunden grundlegend verändert. Wie eine Studie von Google aus 2017 zeigt, erwarten B2B Konsumenten keine Interaktion mit Verkäufern bis es an der Zeit ist, den Kaufvertrag abzuschließen. In anderen Worten: B2B-Kunden erwarten interessante und vollständige Informationen zu Ihren Produkten schnell und einfach online abrufen zu können. Vergessen Sie nicht, dass auch in der B2B-Industrie hinter jedem Verkaufsprozess eine „echte“ Person steht, die täglich soziale Netzwerke nutzt. Es reicht schlichtweg nicht mehr aus, eine gut aufgesetzte Webseite mit wertvollen Inhalten zu haben. Die heutigen Konsumenten werden Ihre Webseite nicht mehr mit den Webseiten Ihrer Konkurrenten vergleichen, sondern zu der besten digitalen Erfahrung, die sie jemals gemacht haben.

Die 6 wichtigsten Faktoren zusammengefasst:

01.

Vergrößern Sie Ihre Reichweite durch Ihre Mitarbeiter

Als Unternehmen Follower zu generieren, kann ein durchaus schwieriger Prozess sein. Deshalb sollten Sie unbedingt auf bereits bestehende Ressourcen zurückgreifen: Ihre eigenen Mitarbeiter. Jeder hat ein anderes Netzwerk und Kontakte aus den unterschiedlichsten Bereichen. Davon können Sie profitieren!

02.

Definieren Sie Ihre Zielgruppe und digitale Persona

Wenn Sie Ihre Zielgruppe und Personas sowie deren Verhalten kennen, können Sie Ihre Inhalte gezielt auf deren Bedürfnisse anpassen. Nach der Analyse wird Ihnen auch klar werden ob LinkedIn oder Xing (oder vielleicht auch beide Plattformen) die bessere Wahl für Ihr Unternehmen sind.

03.

Produzieren Sie zielgerichteten Content im richtigen Format

Laut LinkedIn bekommen sogenannte „Rich Media-Inhalte“ wie z.B. Bilder, Videos oder Infografiken doppelt so viel Aufmerksamkeit wie andere Content-Formate. Deshalb sollten Sie sich nicht nur auf die Inhalte Ihrer Beiträge konzentrieren, sondern besonders auch auf das Format.

04.

Veröffentlichen Sie relevanten Content in regelmäßigen Abständen

Nutzen Sie unterschiedliche Distributionsmethoden, um Ihre Produkte und Aktionen zielgerichtet zu vermarkten. Die Distribution („Content-Seeding“) lässt sich in drei Gruppen unterscheiden. Neben den richtigen Content Formaten und Distributionsarten, ist es außerdem essentiell zu prüfen ob Ihre Inhalte relevanten Mehrwert für die Zielgruppe haben. Durch zu viel und vor allem falschen Content können Sie auch schnell das Interesse Ihrer Zielgruppe verlieren und im schlimmsten Fall werden Ihre Beiträge „gemutet“.

05.

Kontrollieren Sie Ihre Kennzahlen mit Analytics 

Ganzheitliches und kontinuierliches Tracking ist die Grundlage für die Erreichung Ihrer Ziele im Social Media Marketing. Nur durch die Überprüfung von wichtigen Kennzahlen, können Sie feststellen, ob Ihr Content zum gewünschten Erfolg geführt hat – und wie Sie Ihre Kampagnen noch weiter optimieren müssen. Dafür bieten Xing und LinkedIn interne Analytic-Tools an, die sich auch mit anderen Tools verknüpfen lassen um beispielsweise Kontaktdaten direkt in Ihr internes CRM-System überführen zu lassen.

06.

Nutzen Sie den LinkedIn Sales Navigator

Mit dem Sales Navigator von LinkedIn können Sie Lead-Empfehlungen, Unternehmens-Updates und viele weitere vertriebsspezifische Funktionen automatisch als Benachrichtigung erhalten. Ähnlich wie ein CRM-System lassen sich Personen und Accounts in Ihr Sales Navigator System überführen. Durch individuelle Suchkriterien schlägt LinkedIn Ihnen automatisch potenzielle Kunden vor. Dabei ist die Synchronisation von Microsoft Dynamics 2016 oder 356 und Salesforce möglich.

Unser Fazit:

Die Nutzung von sozialen Plattformen wie Xing und LinkedIn kann eine wichtige Rolle in Ihrem Lead-Managements einnehmen. Eine durchdachte und zielgerichtete Social Media Strategie mit genau definierter Zielgruppe ist dafür Grundvoraussetzung.

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