Wie funktioniert Google Shopping?

Es ist kaum noch möglich, im Internet nach etwas zu suchen ohne über Google Shopping Ads zu stolpern. Wird z.B. bei Google nach einem Produkt gesucht, findet der Suchende neben oder über der Suchergebnisse Boxen Bilder, Preise und Anbieter, die genau die gesuchten Produkte online vertreiben. Stellt sich die Frage: Was genau ist Google Shopping und wie funktioniert das?

Was ist Google Shopping?

Google Shopping Ads können ähnlich wie Search-, Display- oder Video-Ads im Google Ads erstellt und veröffentlicht werden. Bei den herkömmlichen Ads wird in der Online-Welt von SEA (Search Engine Advertising) gesprochen, geht es um Shopping Ads (Google oder gar Amazon) wird von PLA (Product Listing Ads) gesprochen.
Ein Werbetreibender, der seine Produkte online über einen Shop vertreibt, gibt seine Online-Shop Daten für Google frei. Dies geschieht über eine Verknüpfung des Google Merchant Center mit dem eigenen Shopsystem. Im Google Merchant Center selbst gibt der Werbetreibende nun seine Produktdetails (Preis, Beschreibung und Verfügbarkeit) ein und kann im Anschluss im herkömmlichen Google Ads seine Google Shopping Kampagnen aktivieren.
Das Bezahlverfahren dahinter ist dem der herkömmlichen Google Ads völlig gleich: Bezahlt wird im CPC-Verfahren (Cost per Click), der Shop Betreiber kann also selbst festlegen, was er maximal für einen Klick bezahlen möchte. Das Auktionsverfahren entscheidet dann, welche Ad wo platziert wird. Prinzipiell lässt sich aber sagen: Je höher ein Werbetreibender sein Gebot setzt, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit einer guten Platzierung. Verallgemeinern lässt sich dieser Leitsatz jedoch nicht, da Google Interesse daran hat, dem Suchenden das bestmögliche Ergebnis zu liefern, muss die Qualität der Ad mit der Anfrage des Suchenden auch übereinstimmen.

Was kostet Google Shopping?

Welches Budget ein Werbetreibender tatsächlich für Google Shopping Ads benötigt ist tatsächlich schwer zu schätzen, da die Höhe eines Gebots abhängig ist von der Gefragtheit eines Keywords. Als Faustregel für den Start gilt, dass mit ca. 10 % des Produktpreises gestartet werden soll. Kostet ein Produkt also den Endverbraucher 10 €, soll der Werbetreibende zunächst mit einem Budget von 1 € seine Google Shopping Ads eröffnen.

Deshalb sollte jeder Google Shopping nutzen

Zum damaligen Start von Google Shopping Ads waren die Anzeigen für den Betreiber noch kostenfrei, das hat sich inzwischen geändert. Nichts desto trotz hat sich diese Art des Online Vertriebs bereits so etabliert, dass Google Shopping neben Amazon Ads bereits einer der wichtigsten Vertriebskanäle für Shop Besitzer geworden ist. Alle Vorteile hier im Überblick:
  • Steigerung des Traffic
    Durch den Klick auf eine Google Shopping Ad steigen die Klicks auf den Online Shop eines Shop Betreibers.
  • Steigerung der Transparenz
    Jedem einzelnen Werbetreibenden werden die Preise der Konkurrenten angezeigt. Werden diese regelmäßig analysiert, wird ein Werbetreibender schnell feststellen ob seine Preise zu hoch oder zu niedrig sind.
  • Retargeting
    Die Nutzer, die auf eine Shopping Ad geklickt haben, können über sogenannte Remarketing-Ads zu einem späteren Zeitpunkt wieder erreicht werden.
  • Professionelles Aufsetzen
    Google Shopping Ads sind im SEA zwar Gang und Gäbe, um diese aber professionell zu betreiben sollte das Know How einer erfahrenen Agentur hinzugezogen werden.

Step-by-step: So geht Google Shopping

Um nun Ihre erste Google Shopping Ad zu schalten, folgen Sie der hier beschriebenen Anleitung:
  • Zuallererst muss sich der Werbetreibende im Google Merchant Center anmelden. Hierfür wird lediglich ein Google-Konto benötigt.
    • Für die Verknüpfung muss die URL bestätigt und beansprucht werden. Dies ist über Google Analytics, Google Search Console oder über das Einbinden eines Pixels möglich.
    • Nach der erfolgreichen Verknüpfung werden Produktdaten für die Google Shopping Ads übergeben, dies geschieht mit Hilfe von Feeds, die alle Produktinformationen beinhalten.
    • Sobald die Feeds erstellt und hochgeladen sind können in Google Ads entsprechende Google Shopping Kampagnen und Anzeigengruppen erstellt werden.

Google Shopping Ads müssen regelmäßig bearbeitet und optimiert werden

Google Ads verfolgen immer andere Ziele, abhängig davon, was der Werbetreibende erreichen möchte. Meistens handelt sich sich um Conversions, aber auch Klicks auf die Webseite können ein Ziel sein oder generell Impressions um den Bekanntheitsgrad eines Unternehmens zu fördern. Bei Google Shopping Ads handelt sich sich in der Regel um Conversions.
Um auf den besten Plätzen der Google Ergebnisse zu landen müsse nicht nur die CPC-Gebote regelmäßig beobachtet und optimiert werden. Zusätzlich bewertet Google die Qualität und Vollständigkeit der Datenfeeds, also ob Titel, Bildformate, Produktqualität usw. den aktuellen Regularien von Google entsprechen. Bleiben Sie also am Ball!
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