Als KMU mit Innovation zum Erfolg – aber wie?

Sie sind der Motor der deutschen Wirtschaft, sie schaffen 83% der betrieblichen Ausbildungsplätze, sie beschäftigen rund 16 Millionen der Deutschen, sie treiben Konjunktur, Produktivität und Innovation in Deutschland voran.1 Die Rede ist von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) – das Rückrad der deutschen Wirtschaft. KMU sind vorwiegend familiengeführte Unternehmen, die ihre Produkte häufig gezielt in Nischenmärkte vertreiben und damit strategisch global erfolgreich wirtschaften. Im Vergleich zu Großkonzernen sind KMU daher besonders geeignet langfristige Innovationsstrategien zu verfolgen. Um diese Position zu halten sind KMU gezwungen ihren Fokus auf die Forschung und Entwicklung zu legen – kurz auf Innovation.

Aber was genau ist eigentlich Innovation?

So ziemlich jeder stimmt zu, dass Innovation wichtig für die Wirtschaft ist, aber eine stichfeste Definition des Begriffes zu finden ist schwer. Gibt man „Innovation“ in Google ein, erhält man ca. 300 Millionen Treffer mit mindestens 1000 verschiedenen Definitionen. Oft fällt in diesem Zusammenhang der Begriff Neuartigkeit. Aber ist das korrekt?
Hierzu eine kleine Anekdote: Das Rad fand seinen Ursprung vor ca. 5.500 Jahren auf Basis von runden Scheiben, die in Töpfereien gefertigt wurden. Irgendwann kam der Mensch darauf diese an Schlitten zu befestigen, um sie für den damaligen Transport zu nutzen. Ist das Neu? Wohl eher eine Rekombination von bereits bestehenden Bausteinen. Sicherlich irgendwann wurden für den Menschen neu erscheinende „Dinge und Kräfte“ aus Zufall entdeckt und dienten als Grundlage für danach folgende Erfindungen, die dazu beigetragen haben, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern.

Also sind Innovationen die Ausdrucksform von wirtschaftlicher Dynamik, die Anpassungen erfordern und Einfluss auf die gesamte Volkswirtschaft haben. Ableitend umfasst Innovation folgenden Sachverhalt: „The process of translating an idea or invention into a good or service that creates value or for which customers will…“.2

Herangehensweise

Hinter jeder Innovation steht mindestens eine Methode. Um die am besten geeignete und effektivste Methode zu verwenden, analysieren wir bei eviom Strategy Consulting zunächst die Rahmenbedingungen des Kunden und hinterfragen anschließend zusammen mit ihm, welches Innovationsziel überhaupt verfolgt werden soll.

Rahmenbedingungen:

  • Anwendungskomplexität – Ist für die Anwendung spezielles Know-How beim User erforderlich? Welches Anwendungswissen hat der Kunde?
  • Technologie – Ist die Technologie ausreichend um die Innovation umzusetzen?
  • Strukturelle Umsetzung – Wie ist der Zugang zu den Zielgruppen? Haben die Zielgruppen Zugang zu der Innovation?
  • Aufwand & Budget – Wie viel Geld und Zeit steht zur Verfügung?
  • Methodenkenntnisse – Hat man bereits Erfahrung mit der Methode? Besitzt man internes oder externes Wissen zu der Methode?

Innovationsziel:

  • Technologische Lösung: Es wird eine technologische Lösung für ein technisches Problem, einen Produktionsprozess oder für ein neues Produkt gefunden.
  • Produktverbesserung: Verbesserung bzw. Optimierung eines bestehenden Produktes aus User-Sicht.
  • Produktinnovation: Ideen werden gesammelt und Konzepte werden aufgestellt für neue Produkte, die es in dieser Form zuvor noch nicht am Markt gab.
  • Geschäftsmodellinnovation: Hier wird der Kundennutzen fokussiert, d.h. wie kann man Kundenwert generieren und gleichzeitig Erträge abschöpfen.
  • Service-Innovation: Hierzu zählen Dienstleistungen, die vom Unternehmen direkt verkauft werden oder eine verbesserte Serviceleistung zu Produkten und Projekten darstellen.
  • Ideen & Inspiration: Die Suche nach Ideen und Ansätze, die wiederum in konkrete Ideen und im besten Fall zur Realisierung führen.

Basierend auf diesem Wissen empfehlen wir bei eviom Strategy Consulting unseren Kunden geeignete Methoden mit hohem Innovationspotential.
Im Folgenden haben wir sechs gängige Methoden hierfür aufgelistet:

  1. Methode 635 – Ist eine Brainwriting-Technik, mit deren Hilfe ungewöhnliche Ideen in hohen Mengen in einer Gruppe in kurzer Zeit gefördert werden.  
  2. Crowdsourcing – Via eine Plattform stellt man eine konkrete Frage in einer Community und erhält von den einzelnen Mitgliedern Feedback. Die Qualität der Idee hängt dabei von der Größe und Kompetenz der Community ab.
  3. Design-Thinking – Orientiert sich sehr stark am User und dessen Nutzen und generiert innovative Lösungen für Produkte, Services und Geschäftsmodelle.
  4. Pitching Contest – Mitarbeiter aber auch Externe können ihre Innovationskonzepte vor einer ausgewählten Jury bei KMU präsentieren. Bei Externen kann es sich beispielsweise um Unternehmensberatungen handeln, die mithilfe ihrer langjährigen Erfahrungen ausgereifte Konzepte vor KMU präsentieren können.
  5. Konkurrenzanalyse – Analyse der bestehenden Wettbewerber hinsichtlich ihrer Produkte und Dienstleistungen. Ziel ist es herauszufinden wo Stärken und Schwächen bei KMU liegen, um Marktlücken und Differenzierungsmöglichkeiten zu erkennen.
  6. Lean Startup – Ansatz der eine Unternehmensgründung aber auch einen Produkt-Launch beschreibt und mit möglichst wenig Kapital realisiert wird. Dabei gilt es auch alle Prozesse so schlank wie möglich zu halten, keine langen Vorab-Planungen zu unternehmen und verstärkt auf die Strategie Learning-by-doing zu setzen.
Experiment Modell

Im Klartext: 

Der Erfolg von innovativen Produkten oder optimierten Produktionsprozessen spiegelt sich für KMU in höherer Wettbewerbsfähigkeit und steigendem Wachstum wieder. Innovative KMU können ein Wachstum von 40% erreichen und somit ihren Umsatz um 25% erhöhen.3 Für die deutsche Gesellschaft bedeutet das einen verbesserten Wohlstand sowie eine verbesserte Lebensqualität. Dabei sehen wir bei eviom Strategy Consulting, dass KMUs durch innovatives Handeln in folgenden Bereichen Verbesserungen bezwecken können:

  • Mitbestimmung wie die deutsche Gesellschaft und Wirtschaft in einer digitalen Welt leben, lernen und arbeiten kann.
  • Nachhaltigkeit bei der Produktion und Konsum vorantreiben und damit ein Grundverständnis von ressourcenschonenden, umweltfreundlichen und sozialverträglichen Handeln in der Gesellschaft verbreiten.
  • Eine innovative Arbeitswelt schaffen und so den zukünftigen Arbeitsmarkt mit eigenen Ideen prägen.
  • Fortschritt in Gesundheit und Wohlbefinden bewirken und so zu einem gesünderen Lebensstil in Deutschland beitragen.
  • Engpässe oder Störungen in verschiedenen Bereichen entgegenwirken, wie Energieversorgung, IT-Kommunikation, Mobilität oder Logistik, d.h. Verbesserungen in dem Bereich intelligente Mobilität.

Wenn Sie als Unternehmen Genaueres zum Thema erfahren möchten, beraten unsere Experten im Strategy Consulting Sie gerne. Nehmen Sie jetzt Kontakt mit uns auf!

1 „KMU-innovativ – Innovationen für die Produktion von morgen“, Bundesministerium für Bildung und Forschung, 2018.
2 „5 tips for creating innovation that matters“, The Future Shapers, 2017.
3 „Wirtschaftsmotor Mittelstand Zahlen und Fakten zu den deutschen KMU“, Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, 2018.

Wir sind gerne für Sie da

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David Englhardt

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