Effizient und präzise Werben mit Marketing Automation

Social Media Marketing hier, Suchmaschinenoptimierung dort, E-Mail Marketing, Lead Generierung und nicht zu vergessen: die Conversion-Optimierung. Die Vielfalt an Aufgaben, welche Marketer heutzutage möglichst effizient leisten müssen sind nahezu unbegrenzt. Doch alles manuell zu erledigen kann ein echter Zeitfresser sein. Ein möglicher Lösungsansatz: Marketing Automation.

Doch was genau steckt dahinter und worin liegen die Vorteile?

Bei der Marketing Automation geht es, wie es der Begriff bereits sagt, um Software Plattformen zur Digitalisierung und Automatisierung von Marketingprozessen. Die Technologien oder Tools helfen dabei entsprechende Prozesse effizienter zu gestalten, in dem verschiedene Marketing-Aufgaben priorisiert und anschließend automatisiert werden.

Gerade in der heutigen Zeit werden wir über alle Kanäle hinweg mit Marketingkampagnen, Botschaften und Produkten konfrontiert, was es Marketern zunehmend schwieriger macht aus der großen Masse positiv herauszustechen. Marketing Automation schafft es, über festgelegte Workflows und CRM-Synchronisation Marketingkampagnen optimal zu planen und umzusetzen, wodurch vor allem Aufwand und Budget gespart werden können. Marketer haben so vermehrt Zeit und Energie sich auf das „große Ganze“ zu konzentrieren.

Auch die Kommunikation zwischen Marketing- und Sales-Abteilung wird dadurch vereinfacht. Interaktionen können präziser abgestimmt und Inhalte optimal an die verschiedenen Zielgruppen ausgespielt werden, wodurch das Kundenerlebnis verbessert und somit die Verkäufe angekurbelt werden können.

Marketing Automation hilft somit dabei

  • Leads zu segmentieren, zu bewerten und zu generieren
  • Zielgerichtete Inhalte zu veröffentlichen und zu verbreiten
  • Neukunden zu gewinnen und Bestandskunden zu binden
  • effizienter zu arbeiten
Unterschied Marketing Automation und CRM

https://blog.capterra.com/whats-difference-between-crm-and-marketing-automation-software/

Der Prozess von Marketing Automation

Grundsätzlich besteht der Ablauf von Marketing Automatisierung aus mehreren Stufen. Finden bestimmte Anlässe statt, werden im Anschluss die jeweiligen Aktionen dazu ausgelöst.
Dazu ein Beispiel:

  1. Ein User besucht die Landing Page eines Unternehmens, welches im Austausch mit der Angabe von Daten, wie beispielsweise dem Namen und der E-Mail-Adresse, eine kostenfreie Checkliste zum Download anbietet (Lead-Generierung).
  2. Beim Ausfüllen und Übermitteln der Daten des Users greift ein sogenannter Trigger, der den Workflow auslöst. Im Anschluss erhält der Nutzer Zugang zu den gewünschten Informationen und er erhält eine automatisierte Mail mit der Checkliste im Anhang. Mittels dem sogenannten Lead Nurturing soll in diesem Step vor allem der Kontakt zu potenziellen Kunden gepflegt und gefördert werden.
  3. Der User ist somit zum Lead konvertiert und die gesammelten Daten werden automatisch im CRM hinterlegt.
  4. Hier können dann die Daten aller bisher gesammelten Leads in Listen aufbereitet und anhand bestimmter Kriterien klassifiziert werden. Das kann unter anderem die heruntergeladenen Inhalte, die Kaufbereitschaft sowie demografische Kriterien umfassen (Lead-Segmentierung). Inhalte können somit einfacher an die Leads angepasst und zielgerichteter verbreitet werden.
  5. Beim Lead-Scoring werden die potenziellen Kunden in der Datenbank automatisch den verschiedenen Phasen der Customer Journey zugeordnet. Dies gelingt mit einem Scoring-System bei der Bewertung bestimmter Aktionen mit Punkten und der Zuordnung in die jeweilige Phase. Dem Sales Team können somit qualifizierte Leads übergeben werden, die im letzten Schritt den einfachen Besucher zum echten Neukunden machen.
Infografik Marketing Automation Prozess

Diese Software-Lösungen und Tools gibt es

Oft werden die verschiedenen Plattformen mit mehreren Tools aus den bestimmten Anwendungsbereichen gekoppelt.

Das umfasst unter anderem die

  • CRM-Synchronisation und Integration,
  • Analytics,
  • Das Prozess-, Lead-, und Contentmanagement sowie
  • Social Media und E-Mail-Marketing.

Die jeweilige Software-Lösung sollte individuell auf Unternehmen und Branchen angepasst werden. Dabei müssen unterschiedliche Kostenaspekte berücksichtigt werden, wie zum Beispiel das Setup für die Implementierung, diverse Lizenzkosten oder die generellen Kosten der Marketing Automation Tools.

Anbieter können beispielsweise sein:

  • Salesforce
  • HubSpot
  • Eloqua (Oracle)
  • Mailchimp
  • Silverpop (IBM)
  • Autopilot
  • InfusionSoft
  • Marketo-Cloud

Welche Software für das jeweilige Unternehmen am besten geeignet ist hängt vor allem von der jeweiligen Zielgruppe und der Kundenbeziehung ab. Das heißt, möchte ich Geschäftskunden, oder Endverbraucher-Kunden erreichen (B2B, B2C)? Auch die Größe des Kundenstamms spielt eine wesentliche Rolle. Ist dieser besonders groß, sollte entsprechend eine umfangreichere Software-Lösung in Betracht gezogen werden.

Was Marketer unbedingt beachten sollten

Automatisierte Marketing-Prozesse, die den Arbeitsalltag erleichtern und meine Aufgaben automatisch erledigen: Klingt hervorragend – Doch gibt es einige Punkte zu beachten, wenn ein Unternehmen den nächsten Schritt zur digitalen Transformation wagt:

„Hallo Fremder! Schön, dass du da bist“

Entscheiden sich Webseiten-Besuchter dafür, das angebotene Whitepaper zu downloaden, sich zum Newsletter anzumelden oder eine andere Interaktion mit dem Website-Content vorzunehmen gilt es mittels Lead Nurturing diesen wieder direkt abzuholen und ihn beispielsweise durch personalisierte Willkommens-Mails „warm“ zu halten.

„Wir legen den Fokus NUR auf Neukunden“ – bitte nicht

Auch Bestandskunden wollen weiterhin zufriedengestellt werden, da diese vor allem beim Cross- und Upselling eine wesentliche Rolle in Bezug auf den Umsatz spielen und der Customer Lifetime Value möglichst ausgedehnt werden sollte.

Daten, Daten, Daten

Da Marketing Automation auf Daten basiert ist es umso wichtiger diese regelmäßig zu pflegen und zu aktualisieren. Am besten werden Zeitintervalle festgelegt, wo wichtige Kundendaten überprüft und gegebenenfalls angepasst werden. So werden beispielsweise Mails vermieden, die nie beim Empfänger ankommen würden.

Zurücklehnen? Niemals!

Marketing Automation hilft zwar den Arbeitsalltag zu erleichtern, das bedeutet aber nicht das durch einmaliges Setup die Plattform in Vergessenheit gerät. Auch hier müssen Workflows ständig angepasst und aktualisiert werden, um weiterhin den größtmöglichen Gewinn an Effizienz für das Unternehmen darzustellen.

Fazit: Marketing Automation also ein Must Have?

Natürlich kann Marketing Automation Unternehmen dabei helfen bestimmte Aufgaben und Workflows effizient und automatisiert zu erledigen. Das spart viel Zeit, Kosten und Mühe und die verlässlichen Daten der Tools verschaffen einen Durchblick über jeden Prozessschritt. Das macht es gerade für Unternehmen attraktiv, die die Performance verschiedener Digital Marketing-Maßnahmen nicht ausreichend tracken und der ROI eher undurchsichtig ist. Letztendlich muss jedes Unternehmen selbst die internen Schwächen erkennen und so entscheiden, ob Marketing Automation in Frage kommt. Die Herausforderung besteht dann darin die passende Marketing Automation Plattform für das jeweilige Unternehmen zu finden.

Wir sind gerne für Sie da

Ihr Ansprechpartner bei eviom

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Dann kontaktieren Sie uns einfach, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Dr. Filip Grizel
Dr. Filip Grizelj

Gründer & Geschäftsführer

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