Digitale Transformation: 5 Gründe warum Unternehmen scheitern

Die Digitalisierung ist seit Jahren branchenübergreifend allgegenwärtig und durch die schnelle technologische Entwicklung werden Wirtschaftsprozesse einfacher, schneller und effizienter. Daher müssen bisherige Wertschöpfungsketten, Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle hinterfragt und weiterentwickelt werden.

82% aller CEOs sind sich dieses Wandels bewusst und realisieren, dass die Digitalisierung großen Einfluss auf die eigenen Geschäftsmodelle hat und einschneidende Veränderungen mit sich bringt. (Quelle: Digitalsierungsstudie der d.velop AG, 2017) Die Tendenz zeigt, dass sich diese Veränderungsprozesse zukünftig noch rasanter gestalten werden und sich Unternehmen früher oder später den Herausforderungen der Digitalisierung stellen müssen. Dennoch sind heute noch viele Digitalisierungsprojekte nicht von Erfolg gekrönt. Nachfolgend haben wir die 5 häufigsten Gründe für das Scheitern der digitalen Transformation in Unternehmen aufgezeigt:

1. Zu wenig Know-How

Eines der größten Probleme bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in Firmen, ist der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Vor allem in den Bereichen Internet-of-Things-Technologien und Big Data fehlt es an geeignetem Personal. Dementsprechend müssen Unternehmen in die Weiterbildung von Mitarbeitern investieren. Fachkräfte sind rar gesät, daher sollten Unternehmen zwangsläufig das Potenzial ihrer Mitarbeiter ausschöpfen. Bei der Rekrutierung neuer Mitarbeiter sollte man von Anfang an mit einer entsprechend langfristigen Strategie vorgehen. Als Alternative und als unterstützende Fachexperten können auch externe Berater in Betracht gezogen werden.

2. Falsche Kosten- und Zeitplanung

Durch die Digitalisierung gibt es Bewegung innerhalb der Branchen und digitale Geschäftsmodelle drohen ihre analogen Vorgänger vom Markt zu drängen. Man arbeitet hart an Produkten, Services oder Projekten, um liefern zu können. Es stellen sich gute Umsätze und Betriebsergebnisse ein. Da ist es schnell passiert, dass das Thema Digitalisierung in den Hintergrund rückt. Dabei ist es viel sinnvoller, aus einer wirtschaftlich stabilen Position heraus zu handeln, statt später nur noch panisch zu reagieren. Mit Weitsicht vorsorglich Themen anzugehen, wenn auch ein Budget für Veränderung verfügbar ist, vermeidet eine schwierige und schlechte Umsetzung unter Druck.

3. Keine klare Strategie

Wie bereits zuvor erwähnt, verändern sich die Ansprüche der Kunden und Märkte in kürzester Zeit und die dahinterliegende technologische Veränderung wirkt sich dabei in jeder Branche und jedem Unternehmen anders aus. Dadurch ist auch der Begriff „Digitalisierung“ für viele ein unscharfer Begriff. Es ist notwendig, dass jedes Unternehmen für sich definiert, welche Auswirkungen Digitalisierung auf die ganz eigenen Prozesse und Arbeitsweisen hat. Um diese komplexe Aufgabe zu bewältigen, muss eine klare Planung erarbeitet werden. Das Gelingen scheitert aber oft an mangelnder Kommunikation in Unternehmen. Weitere Ursachen wie z.B. unklare Anforderungen und unklare Verantwortlichkeiten spielen auch eine nicht unerhebliche Rolle. Insofern müssen klare Ziele und Visionen sowie eine übergreifende Strategie  für die Transformationsprozesse durch die Führungsspitze gesetzt werden, die zudem mit messbaren Kriterien hinterlegt wird. Dadurch kann eine spätere Erfolgsmessung erfolgen. Der Umsetzungsfahrplan sollte in seiner Ganzheitlichkeit immer Platz für kleinere Meilensteine lassen. Denn kurzfristige und sichtbare Erfolge steigern die Motivation des Teams für den Veränderungsprozess.

4. Probleme bei der Umsetzung

Wird das vorherige Problem der unklaren Anforderungen und Zielkonflikte gelöst, so folgt schnell das nächste Hindernis – die Umsetzung der Digitalisierung im Unternehmen. Dies liegt daran, dass viele Firmen Schwierigkeiten mit der dafür notwendigen agilen Arbeitsweise haben und schnell wieder in traditionelle Organisationsmodelle und -muster verfallen. Starre Hierarchiestrukturen wirken hier aber häufig kontraproduktiv. Unternehmen dürfen nicht davor zurückschrecken, Hierarchieebenen abzubauen, Mitarbeitern mehr Entscheidungsfreiheit zu übertragen, Führungsrollen neu zu definieren oder einen konkreten Digitalisierungsbeauftragten zu benennen, um eine reibungslose und schnelle Umsetzung zu ermöglichen.

5. Fehlende Unterstützung durch die Führungsebene

In vielen Unternehmen wird das Thema Digitalisierung oft an die IT-Abteilung delegiert und das Management zieht sich aus der Verantwortung zurück. Digitalisierung heißt Veränderung und dies erfordert Fingerspitzengefühl hinsichtlich Flexibilität und Führungsstil. Führungskräfte sollten nach neuesten Managementmethoden handeln und eine agile Unternehmenskultur schaffen. Hier ist das Management gefordert, die Richtung klar vorzugeben und die Mitarbeiter auf dem Weg in die Digitalisierung mitzunehmen und diese dafür zu begeistern.

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