Mit Affiliate Marketing mehr Leads generieren

Was ist Affiliate-Marketing?

Affiliate-Marketing beschreibt die partnerschaftliche Zusammenarbeit eines Verkäufers (Merchant oder Publisher) und einem Webseitenbetreiber (Affiliate oder Publisher). Der Affiliate-Partner stellt dem Verkäufer eines Produktes oder einer Dienstleistung auf seiner Seite Werbemöglichkeiten zur Verfügung. Dabei handelt es sich in der Regel um Werbebanner, Buttons oder Links, die auf die Angebotsseite des Händlers führen.

Affiliate-Marketing ist ein wirkungsvolles Instrument, um qualifizierte Leads zu generieren und neue Kunden zu erreichen.

Wie funktioniert Affiliate-Marketing?

Das Konzept des Affiliate-Marketings stammt aus den USA. Im Kern handelt es sich bei solchen Kooperationen um internetbasierte Provisionssysteme, von denen beide Seiten profitieren. Affiliate-Marketing funktioniert folgendermaßen:

01.

Ein Internetnutzer besucht eine Affiliate-Webseite und findet dort eine Werbung, die ihn interessiert.

02.

Er klickt auf diesen Werbelink und gelangt so auf die Webseite/zum Onlineshop des Verkäufers. Idealerweise kauft er dort tatsächlich etwas ein.

03.

Der Kunde erhält seine Bestellung und der Affiliate für seine Vermittlerrolle eine Provision.

Je nach dem Charakter der Merchant-Seite und den dort gewünschten Aktivitäten können Provisionen an den Publisher auch ausgeschüttet werden, wenn durch den Besucher zunächst kein Kauf getätigt wird, sondern ein Produktvergleich oder ein Newsletter angefordert wird. Der Händler profitiert in diesem Fall von der der direkten Kontaktaufnahme und den Daten potenzieller Kunden. Das Grundprinzip des Affiliate-Marketings besteht also darin, dass jemand durch die Vermittlung eines Publishers auf eine Anbieter-Webseite gelangt und dort eine gewünschte Handlung ausführt.

Bedeutung von Affiliate-Marketing

Durch Affiliate-Marketing erhöhen Händler ihre Sichtbarkeit und ihre Reichweiten im Internet. Außerdem ist es eine der effektivsten Methoden zur Generierung qualifizierter Leads. Hierfür können Händler ein Netzwerk von Publishern nutzen. Prinzipiell ist Affiliate-Marketing ein sinnvolles Instrument für alle Anbieter, die ihre Produkte und Dienstleistungen im Internet bewerben und verkaufen. Sie holen damit Besucher auf ihre Seiten, die sich bereits für ihre Angebote interessieren, so dass eine hohe Kaufwahrscheinlichkeit besteht.

Vorteile von Affiliate-Marketing

Der größte Vorteil von Affiliate-Marketing besteht darin, dass dafür keine direkten Werbekosten fällig werden. Provisionen fließen nur dann, wenn auf der Händler-Seite ein Einkauf getätigt oder eine andere erwünschte Handlung ausführt. Der Publisher sorgt eigenständig für die Verbreitung seines Contents sowie des Contents seiner Partner. Händler entscheiden, ob sie im Rahmen eines Affiliate-Programms auch das Schalten von bezahlter Werbung erlauben wollen oder nicht. Zudem sind für Affiliate-Marketing kein technisches Vorwissen oder professionelles Marketing-Wissen erforderlich. Händler profitieren dabei direkt von den Kompetenzen der Affiliates, ihre Seiten zu einer besucher- und reichweitenstarken Webpräsenz zu entwickeln. Allerdings ist es hilfreich, wenn auch der Händler sein Affiliate-Programm aktiv begleitet und sich um dessen Weiterentwicklung kümmert, so dass es seine volle Wirksamkeit entfalten kann. Die Akquise von Affiliates erfolgt im Internet. Unternehmen können wählen, ob sie in Frage kommende Publisher auf individueller Basis kontaktieren oder dafür eine Online-Plattform nutzen wollen. Entsprechende Online-Dienste bringen nicht nur Händler und Affiliates zusammen, sondern unterstützen Unternehmen auch dabei, maßgeschneiderte und profitable Affiliate-Marketing-Programme zu entwickeln. Für Publisher ist Affiliate-Marketing eine attraktive Einkommensquelle.

Die wichtigsten Faktoren bei der Leadgenerierung im Affiliate-Marketing

Die Generierung qualifizierter Leads unterstützt Affiliate-Marketing vor allem dann, wenn es zielgruppengerecht zum Einsatz kommt. Ihre Zielgruppen müssen Unternehmen somit so exakt wie möglich kennen. Ebenso muss die Publisher-Seite die Bedürfnisse der Zielgruppe möglichst passgenau erfüllen und deren Werte widerspiegeln. Hierfür sind die folgenden Fragen von Bedeutung:

  • Gibt es Webseiten und Online-Communities, deren Besucher auch an den eigenen Produkten oder Dienstleistungen interessiert sind?
  • Welche dieser Seiten oder Communities haben besonders viele Besucher?
  • Welchen Content erwarten diese Nutzer von einer für sie relevanten Seite?

Bevor sie mit Affiliate-Marketing starten, sollten Unternehmen allerdings auch einige wirtschaftliche und organisatorische Aspekte überdenken: Sind die Marken ihrer Angebote hoch genug, um sie mit einem Publisher zu teilen? Welchen monetären Wert besitzt ein Lead oder ein Neukunde für die Firma? Welche internen Ressourcen existieren für die Betreuung des Affiliate-Programms? Wer kann sich um die Beziehungen zu Publishern und um die Erstellung von Affiliate-Content kümmern?

Wesentliche Faktoren für die Leadgenerierung durch Affiliate-Marketing sind somit Zielgruppengenauigkeit, hochwertiger Content, der den Besuchern der Affiliate-Seite einen Mehrwert bietet und die Auswahl eines Publishers, dessen Internetauftritt zu den eigenen Angeboten passt. Händler müssen hier auch die Reputation des Publishers im Blick behalten: Durch als unpassend wahrgenommene Werbung können Affiliates das Vertrauen der gemeinsamen Zielgruppe leicht verspielen. Gefördert wird die Generierung qualifizierter Leads vor allem durch spannenden Content – beispielsweise durch kostenlose Downloads von White Papers oder E-Books, Gewinnspiele, Gutscheine und Geschenke oder kostenlose Probeabos. Optimal ist, wenn die Angebote des Händlers bereits mit einer hohen Markenbekanntheit punkten.

Provisionsmodelle im Affiliate-Marketing

Für die Erfolgsmessung eines Affiliate-Marketing-Programms sind kontinuierliches Tracking und Analysen nötig. Affiliate-Links sind hierfür üblicherweise mit Cookies ausgestattet, die es erlauben, durch die Werbemaßnahmen auf der Publisher-Seite ausgelöste Handlungen potenzieller Kunden nachzuvollziehen. Als Kriterien für den Erfolg der Werbung können verschiedene Kriterien herangezogen werden: physische oder digitale Produktverkäufe, Bestellungen, Downloads, Registrierungen und Account-Erstellung auf der Händler-Seite, Terminbuchungen oder auch App- und Software-Installationen. Diese Kriterien beeinflussen auch die jeweils gewählten Provisionsmodelle.

Gängige Provisionsmodelle im Affiliate-Marketing sind Cost-per-Click, Cost-per-Lead oder Cost-per-Sale:

  • Bei Cost-per-Click (CPC) erhält der Publisher eine Provision, wenn ein Besucher seiner Seite über den Affiliate-Link die Seite des Merchants anklickt. Ob daraus ein Lead oder ein Kauf entsteht, hat keinen Einfluss auf die Zahlung.
  • Cost-per-Lead (CPL)-Provisionen fließen an den Affiliate-Partner, wenn ein Besucher auf der Merchant-Seite bestimmte Zielhandlungen ausführt und sich dort beispielsweise mit seinen persönlichen Daten registriert.
  • Bei einem Cost-per-Sale-Modell erhält der Publisher erst dann eine Provision, wenn tatsächlich ein Kauf getätigt wird. Bei diesem Modell trägt der Affiliate das größte Risiko.Außerdem gibt es sogenannte Lifetime-Provisionen, bei denen der Affiliate in regelmäßigen Abständen Zahlungen erhält, solange ein einmal geworbener Kunde für den Merchant Umsätze generiert.

Fazit

Affiliate-Marketing ist für Anbieter von Produkten und Dienstleistungen eine sehr effektive Methode, um die Reichweiten ihrer Online-Werbung zu optimieren, qualifizierte Leads zu generieren und ihre Umsätze zu stärken. Wichtige Voraussetzungen dafür sind eine zielgruppengenaue Konzeption des Affiliate-Marketing-Programms sowie die Auswahl von passenden und leistungsstarken Publishern. Die Vergütung des Affiliates kann neutral oder erfolgsabhängig gestaltet werden. Gemeinsam mit unserem Partner Tradedoubler bringen wir erfolgreich Werbetreibende Unternehmen und Publisher miteinander in Kontakt.

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Jochen Zimpelmann
Jochen Zimpelmann

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