8 Digital Marketing Trends für 2018

Mit 2017 endet ein sehr spannendes Jahr, das viele Trends und Potentiale aus dem Digital Marketing mit sich gebracht hat. Viele Prognosen haben sich bewahrheitet und auch 2018 werden wieder etliche Neuigkeiten einen wichtigen Platz in der Online Welt einnehmen. Doch mit welchen Trends dürfen wir im nächsten Jahr rechnen und welche Disziplinen werden besonders wichtig für Marketer? Wir geben Ihnen mit unseren 8 Digital Marketing Trends für 2018 einen kleinen Ausblick, was uns in der digitalen Welt im nächsten Jahr erwarten wird.

1. Personalisierung & Individualisierung

Eine personalisierte Ansprache von potentiellen Kunden ist nicht erst seit gestern ein wichtiges Marketing Thema für Unternehmen. Zumal die Akzeptanz für das individuelle Targeting in den letzten Jahren deutlich gestiegen ist. Wenn die Unternehmen ihre Kunden mit gezielten Angeboten ansprechen, dann schenkt die Mehrheit der Nutzer diesen Unternehmen mehr Vertrauen. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass Interessenten zu Kunden konvertieren, steigt.  Schaffen es Firmen also, ihre Angebote individuell auf ihre Nutzer abzustimmen, steigt die Conversionsrate und Kundenloyalität maßgeblich.

So können Online Shops nicht nur die richtigen Angebote versenden, sondern auch die Daten ihrer Kunden dazu nutzen, um sie beim nächsten Besuch richtig anzusprechen. Zum Beispiel: Wenn ein Kunde die Ware im Online Shop gekauft hat, bekommt er beim nächsten Besuch gleich die Produkte in seiner Größe angeboten. Das hat offensichtlich eine positive Auswirkung auf die Käufe, denn 59% der Kunden sind bereit  beim Unternehmen einzukaufen, wenn ihre persönlichen Wünsche berücksichtigt werden. (Quelle: awantego)

2. Künstliche Intelligenz

Digitalisierung und digitale Transformation prägen das Marketing schon seit einer Weile und jedes Jahr erscheinen neue Technologien, die die Einführung der digitalen Prozesse erleichtern sollen. Internet of Things, künstliche Intelligenz, Virtual und Augmented Reality oder Automatisierung – diese neuen Technologien bedeuten neue Chancen aber auch Herausforderungen für Unternehmen. Sie helfen ihnen nicht nur bestehende Probleme zu lösen (z.B. Produktbeschreibungen für Online Shops  automatisch zu erstellen), sondern auch Probleme zu identifizieren, die ihnen bis dato noch gar nicht bewusst waren.

Schon jetzt haben Unternehmen dank Alexa, Google Home und smart TV neue Möglichkeiten, die Kunden mitten in ihrem Alltag anzusprechen. Über digitale Assistenten und Chatbots können sie zudem mit Käufern immer in Kontakt bleiben und ihnen einen hochwertigen Rund-um-die-Uhr Service anbieten.

Laut Google wird bereits jede fünfte Suche über Voice Search ausgeführt. Diese Technologie hat einen immer größer werdenden Einfluss auf das Suchverhalten und wir werden zukünftig auch mit Maschinen immer mehr so kommunizieren, wie wir es mit Menschen tun. Im Hinblick auf SEO 2018 bedeutet das, dass Longtail-Suchanfragen zunehmen werden und sich Inhalte der natürlichen Sprache bedienen müssen. Das heißt: Sie müssen zum Umgangston der User passen.

Durch die höhere Genauigkeit der digitalen Assistenten wird es immer wichtiger, auf die spezifischen Anfragen der Nutzer so genau wie möglich zu antworten. Die große SEO-Herausforderung 2018 wird es also sein, die Intentionen der Nutzer herauszufinden, um dann mit möglichst relevanten Inhalten darauf zu reagieren.

3. Featured Snippets

Featured Snippets erfreuen sich wachsender Beliebtheit und umso größer wird die Konkurrenz von Seitenbetreibern um die heißbegehrte „Position 0“ in den Suchergebnissen. Das Integrieren von Listen, Tabellen und Graphen lockert nicht nur die Lesbarkeit von Webseitentexten auf, sondern hilft Google auch dabei, die richtigen Inhalte für ein Featured Snippet herauszufinden. Auch das Aufbereiten von Content in einem FAQ-Format kann hier ein erfolgsversprechendes Vorgehen sein. Vor allem Seiten, die auf sogenannte W-Fragen optimiert sind, haben gute Chancen, in den Rich-Snippets aufzutauchen.

4. Micro Influencer

2017 war das Jahr des Influencer Marketings. Viele Unternehmen haben den Nutzen der Zusammenarbeit mit Bloggern, YouTubern und Instagrammern für sich erkannt. Mit Influencer Kampagnen konnten Unternehmen nicht nur Millionen Fans und Follower erreichen, sondern ihre Produkte authentisch platzieren. Der Schwerpunkt der meisten Influencer Kampagnen lag dabei auf Influencern mit sehr hoher Reichweite. Blogger und Instagrammer mit der Fananzahl unter 10.000 blieben von den meisten Unternehmen meist noch unberücksichtigt, das Verständnis für diese sogenannte Micro-Influencer stieg im Jahr 2017 jedoch schon etwas an und wird sich 2018 weiter erhöhen.

Denn die Bedeutung von Influencern, die eine spezifische Zielgruppe ansprechen, wird immer mehr Unternehmen bewusst. Gerade Marken, die Nischenprodukte verkaufen, wollen mit Kampagnen nicht die breite Masse erreichen, sondern definierte Zielgruppen mit starkem Interesse an bestimmten Themen.

Warum sich Influencer Marketing mit einem Micro-Influencer auszahlt:

  • Relevanz: Ein Micro-Influencer verfügt über Expertenwissen in einem Nischenthema, sodass die Fanbase ebenfalls sehr spezifisch ist
  • Kostengünstiger: Die Kosten für die Zusammenarbeit mit einem Macro-Influencer liegen viel höher, als bei einem Micro-Influencer
  • Vertrauen: Verbraucher treffen ihre Kaufentscheidung eher basierend auf der Empfehlung eines Micro-Influencers, da sie ihn als Experten in ihrer jeweiligen Nische betrachten
  • Höhere Engagement Rate: Micro-Influencer fördern das Engagement ihrer Fanbase im Vergleich zu Macro-Influencern eher, denn je mehr Fans ein Influencer hat, desto geringer ist ihre Engagementquote
  • Mehr Conversions: Eine hohe Engagement Rate führt häufig dazu, dass die Conversion Rate ansteigt, wodurch wiederum mehr Sales entstehen.

5. Bewegtbild Inhalte

Mit bewegten Bildern lassen sich in wenigen Sekunden hochkomplexe Botschaften transportieren, emotionale Welten erschaffen und umfassende Geschichten erzählen. Kein Wunder, dass sich Erklärvideos, Image-Filme, Produktclips und Video-Posts nicht nur bei Usern zunehmender Beliebtheit erfreuen, sondern auch bei Unternehmen. Denn überall dort, wo ein Video klickbar ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch tatsächlich darauf geklickt.

Investitionen in das Video Marketing werden mit dem neuen Jahr branchenübergreifend zunehmen. Und das hat noch etliche weitere Gründe. Aktuelle Statistiken verdeutlichen, dass Video-Content nicht nur effektiv ist, sondern dass insbesondere die Nachfrage nach Videoinhalten beeindruckend schnell wächst. So wünschen sich z. B. 43 Prozent der User mehr Videoinhalte von Marken. Außerdem wird Video von weltweit 52 Prozent der Marketing Experten als das Content-Format bezeichnet, das die höchste Rentabilität (ROI/Return on Investment) verspricht. (Quelle: vidyard)

6. Kurzlebiger Content

Vorreiter von kurzlebigen Inhalten sind beispielsweise Facebook, Instagram, Snapchat & Co: Sie machen es bereits mit Funktionen vor, die Content nach 24 Stunden wieder verschwinden lassen. Und ihre Beliebtheit nimmt stetig zu, vor allem bei den jüngeren Millennials. Die Vorteile von kurzlebigen Inhalten sind deutlich abzulesen: Inhalte, die nur von kurzer Dauer sind, gelten im Vergleich zu gesponserten Anzeigen oder Posts als authentischer. Indem der Content innerhalb weniger Stunden verschwindet, erhöht dieser dadurch das Potential, dass User schneller handeln und z.B. einen Kauf tätigen.

7. Verschmelzung von SEO und Content Marketing

Was ist wichtiger: SEO oder Content Marketing? Diese Frage stellt sich gar nicht mehr, denn die meisten Unternehmen haben es längst verinnerlicht: Content Marketing und SEO gehören zusammen und die Marketingverantwortlichen müssen beide Maßnahmen bei der Planung berücksichtigen. Gehen beide Instrumente Hand in Hand, dann gewinnen Unternehmen mehr Conversions, Engagement und Traffic. SEO-Maßnahmen helfen dabei herauszufinden, wie potenzielle Kunden ihre Inhalte konsumieren und mit ihnen umgehen. Das hilft die Inhalte zu verbessern und das Content Marketing auf ein höheres Niveau zu bringen. Gute Inhalte helfen wiederum die Auffindbarkeit zu verbessern und das Google-Ranking zu erhöhen.

Das beste Beispiel dafür sind Produktbeschreibungen im Online Shop. Neben Google Werbung und anderen SEO Maßnahmen sind sie ein wichtiges Instrument, um die Seite in den Suchergebnissen nach vorne zu bringen. Wenn Produktbeschreibungen relevante Keywords enthalten, dann werden die Produkte mit höherer Wahrscheinlichkeit potenziellen Käufern in den SERPs angezeigt. Zudem liefern sie den Nutzern echten Mehrwert und steigern die Conversionrate.

8. Amazon Marketing

Immer mehr Produkt Suchanfragen kommen über Amazon und nicht mehr über Google zustande, was ganz klar für den E-Commerce Riesen spricht. In den USA finden bereits 55 Prozent der Produktsuchen auf Amazon und nur 28 Prozent auf Google statt (Bloomreach Amazon Report 2016) – Tendenz steigend. Als Onlinehändler sollte man seine Produkte deshalb auf jedenfall auch auf Amazon anbieten. Um dort auch gefunden zu werden sollte man als Unternehmen Amazon Marketing zur Steigerung der Sichtbarkeit betreiben. Da der Umsatz auf Amazon stetig ansteigt und auch 2018 weiter steigen wird sollte man diesen Bereich auf jedenfall auf dem Schirm behalten und, falls noch nicht geschehen, Amazon Marketing in die Digital Marketing 2018 integrieren.

Sie wollen Ihr Unternehmen auf die Trends im neuen Jahr vorbereiten und mit Ihrer Digital Marketing Strategie richtig durchstarten? Wir unterstützen Sie von der Planung bis zur Umsetzung und helfen Ihnen auch 2018 digitaler Vorreiter zu sein. Jetzt Kontakt aufnehmen!

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Dr. Filip Grizelj

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